Mittwoch, 13. August 2014
Empfehlung der Woche - Promised Land
Leider ist es in unserer heutigen Zeit schwer geworden, wirklich gute Filme über wirklich interessante Themen zu finden, aber zum Glück ist es nicht unmöglich.
Vor diesem Film, sagte einem die Thematik des "Fracking" nicht wirklich viel. Hierbei handelt es sich um eine Praxis bei welcher Chemikalien gemischt mit Wasser mittels Bohrern in die Erde getrieben werden, dabei entsteht eine chemische Reaktion, welche aus dem Gestein im Boden die Gewinnung von Erdgas ermöglicht. Ich will hier sicher keinen Bericht über das Für und Wider dieser Methode schreiben, deshalb belasse ich es bei dieser kurzen, sicherlich nicht fachgerechten Erklärung.
Von diesem Fracking handelt jedenfalls der Film. Steve Butler, gespielt von Matt Damon (auch Drehbuch), arbeitet für einen großen Erdgaskonzern und ist für die Erschließung weiterer Gebiete zur Erdgasförderung zuständig. Unterstützt wird er dabei von seiner Kollegin Sue Thomason, gespielt von Frances McDormand. Ihre Arbeit an einem neuen Auftrag in einem kleinen, heruntergewirtschafteten Dorf, wird durch das Auftauchen eines Umweltaktivisten erschwert, welcher von John Krasinski gespielt wird, der, neben Matt Damon, auch für das Drehbuch verantwortlich war.
Die Story kommt sehr trocken daher, doch darf man sich davon nicht abschrecken lassen. Der Film verliert sich nicht in langweiligen, technischen Raffinessen, sondert behandelt vielmehr den Wandel des Protagonisten, der nach und nach das Ausmaß seines Handelns erkennt und versucht, sich selbst dabei nicht zu verlieren.
Das Drehbuch ist sehr stimmig geschrieben, die Regiearbeit ist hervorragend, aber allen voran ist die grandiose schauspielerische Leistung zu nennen, welche alle beteiligten Schauspieler an den Tag legen.
Wenn ihr euch also mal einen besonderen Film gönnen wollt, schaut Promised Land an,
In diesem Sinne ...
... euer Movie Magger
Mittwoch, 6. August 2014
Cloud Atlas - Der Wolkenatlas Free TV-Premiere
Der teuerste deutsche Film ist für die einen der größte Flop der deutschen Filmgeschichte, für die anderen aber, wie auch für mich, eines der größten Filmjuwele aller Zeiten.
Eine atemberaubende Reise durch sechs verschiedene Epochen die aber alle durch bestimmte Charaktere, gespielt von den gleichen Schauspielern in verschiedenen Rollen, miteinander verbunden und somit sich zu einem großen Ganzen verbinden. Klingt kompliziert? Ist es auch zum Teil, aber unglaublich interessant anzusehen.
Leider würdigt die ARD diese Produktion nicht mal annähernd so, wie sie es verdient hätte. Mittwoch nachts um viertel vor elf, vor allem wenn man bedenkt, dass die ARD Degeto den Film mitproduzierte, ist wohl kaum eine angemessene Zeit für diesen Film.
Vielleicht sollte sich die ARD, übrigens nicht zum ersten mal, Gedanken über die Programmgestaltung machen.
Wenn ihr es noch nicht getan habt, seht euch dieses Meisterwerk an und lasst euch von seiner Magie verzaubern ...
Dienstag, 12. November 2013
Thor - The Dark Kingom - Filmkritik
Inhalt:
Thor, der gerade zurück in Asgard ist, weil er die Erde zusammen mit seinem "Avengers" Team vor seinem Halbbruder Loki retten musste, bahnt sich schon die nächste Katastrophe an. Loki wird für seine Taten lebenslang in das Verlies von Asgard gesperrt, in welchem er ein sehr tristes Dasein hat.
Jane Foster, die große Liebe von Thor auf der Erde, sucht derweil nach Möglichkeiten um wieder mit Thor in Kontakt treten zu können. Dabei stößt sie auf eine Art "Schwarzes Loch" welches sie auf einen ihr fremden Planeten führt, auf welchem eine fremde Materie sich in ihren Körper einnistet. Wieder zurück auf der Erde muss sie feststellen, dass sie nur noch aus reiner Energie besteht, welche sich bei einer Berührung anderer sofort entlädt.
Inzwischen ist auch Thor zurück auf der Erde, da er sich Sorgen um Jane macht weil sie nicht mehr von Asgard aus zu sehen ist. Auf der Erde kann er ihr nicht helfen, die Materie wieder zu entfernen, daher nimmt er sie kurzerhand mit nach Asgard. Dort stellt sich heraus, dass Malakin, ein alter Feind Asgard´s, hinter der merkwürdigen Substanz steckt und diese natürlich wiederhaben möchte, also zettelt er einen Krieg mit Asgard an, in welchem auch Loki wieder eine nicht unerheblich Rolle spielen wird ...
Wie schon im ersten Teil übernahmen wieder Chris Hemsworth und Natalie Portman die Hauptrollen. Auch der restliche Cast bleibt unverändert und wartet mit Stars wie Anthony Hopkins, Rene Russo und natürlich dem fabelhaften Tom Hiddleston als Loki auf. Jeder dem der erste Teil gefallen hat, wird auch diesen mit Sicherheit mögen. Allerdings sollte man auch, zumindest "The Avenger´s", aus dem Marvel Universum gesehen haben, um der Story die Hintergründe entlocken zu können. Einfach wieder ein Film, der Spaß macht und der auch nicht mehr bezwecken möchte, außer natürlich den Leuten das Geld für den Kino-Eintritt aus der Tasche zu locken, was aber mit Sicherheit kein Problem darstellen sollte.
Viel Spaß beim Schauen!
Euer Movie Magger ...
Mittwoch, 25. September 2013
Movie Classic´s - Taxi Driver
The Evil Dead - Blu-Ray Veröffentlichung
Lange wurde auf diese Meldung gewartet! The Evil Dead (2013) von Fede Alvarez wird als Uncut Version mit SPIO/JK Siegel auf Blu-Ray erscheinen!
Allerdings ist wiedereinmal vorsicht geboten. Sony wird zwei verschieden Versionen veröffentlichen. Die eine ist die oben bereits erwähnte Kinoversion des Film´s ohne FSK Siegel dafür aber von der Juristenkommision (SPIO) abgesegnet mit "keine schwere Jugendgefährdung". Die andere Version wird ein Siegel der FSK mit "keine Judendfreigabe" tragen. Diese Version ist natürlich die gekürzte.
Wieso aber macht sich Sony diese Doppelarbeit? Die Erklärung ist ganz einfach. Es ist davon auszugehen, dass die SPIO/JK Version schon sehr bald nach Veröffentlichung auf dem Index landen wird und somit für den "Normalo" Käufer nicht mehr im Fokos erscheinen wird, da auf dem Index befindliche Titel nicht beworben oder frei im Handel ausgestellt werden dürfen. Da aber eine von der FSK freigegebene Scheibe nicht indiziert werden kann, sichert sich Sony für diesen Fall einfach ab. Also für alle Fan´s des Film´s in der ungeschnittenen deutsche Kinofassung heißt es, schnell sein!
Leider gibt es noch keine Info´s über eine Veröffentlichung der Unrated Edition, da die Kinofassung auch bereits einige Schnitte enthält, aber darüber halte ich euch auf dem laufenden!
Die Scheiben sind ab dem 26. September zu haben. Hier gibt es gleich einmal den Link zur ungeschnitten SPIO/JK Fassung bei Amazon >>>
Also, dann wünsche ich euch viel Spass beim gruseln und bis sehr bald!!
Euer Movie Magger
Nachtrag: Der Release wurde auf den 02. Oktober 2013 verschoben!
Dienstag, 20. August 2013
Oblivion - BluRay-Neuerscheinung - Filmkritik
Durchgestylt bis auf den letzten Schalter, beeindruckende Kulissen und überwältigende Special Effects, dass liefert Oblivion ohne Ende. Doch leider verliert sich der Film in allzu vielen Wendungen und lässt den Zuschauer oft ratlos und verwirrt zurück.
Tom Cruise und Andrea Riseborough bilden ein Team aus den letzen Überlebenden auf der Erde, welche völlig zerstört und radioaktiv verseucht ist, da Ausserirdische den Mond plünderten und dabei völlig zerstörten. Die Folge waren verherende Erdbeben und Flutwellen, welche die restlich Bevölkerung zur Flucht auf ein Raumstation zwangen, welche sich auf den Weg zum Titan aufmachen will. In zwei Wochen will das zweier Team sich ebenfalls auf die Raumstation und damit auf die lang ersehnte Reise zum Titan machen, doch all dies wird in Frage gestellt, Julia (Olga Kurylenko) auftaucht, womit dann das Chaos seinen lauf nimmt.
Tom Cruise spielt seine Rolle sehr überzeugend, was nicht verwundert, da ihm die Rolle des weltrettenden Superagente ja schon immer lag. Daneben verblassen leider die schauspielerischen Leistungen der anderen weiblichen Hauptdarsteller. Morgan Freeman, als zurückgebliebener Rebell, kann leider auch nicht an seine gewohnt starken Rollen anknüpfen, was aber weniger an seiner schauspielerischen Leistung sondern eher an seiner sehr flach daherkommenden Rolle liegen mag.
Alles in allem ein klassischer Science-Fiction Film, nach den Mustern von Matrix und 2001, der sich selbst viel ernster nimmt als es ihm gut tut.
Sonntag, 18. August 2013
Elysium - Filmkritik
Nach seinem Erstlingswerk war die Erwartungshaltung beim Kinobesuch natürlich hoch, diese konnte leider nicht voll und gehalten werden.
Der Film handelt von dem vorbestraften Fabrikarbeiter Max DeCosta im Los Angeles des nächsten Jahrhunderts. Die Erde wurde zu einem verkommenen Molloch aus Gewalt, Polizeiherrschaft und Dreck. Die Bessergestellten der Welt verliessen diese und zogen auf die in der Erdumlaufbahn gelegene Raumstation "Elysium", welche nicht nur eine perfekte medizinische Versorgung und ein angenehmes Lebensklima, sondern vielmehr noch Sicherheit vor der Erdbevölkerung bietet. Für diese Sicherheit zeigt sich die Verteidigungsministerin, gespielt von Jodie Foster, verantwortlich, welche mit harter Hand ihre Vorstellungen von einem sichern Elysium durchsetzt.
Max wird im weiteren Verlauf des Films bei einem Arbeitsunfall mit einer tödlichen Dosis Radiaktivität verstrahlt und hat nur noch 5 Tage zu leben. Die Medizin der Erde kann ihm nicht helfen, daher macht er sich unter widrigsten Umständen auf die Reise nach Elysium um sich und die versklavte Menschheit zu retten.
Ich muss hier nicht zuviel verraten um vorweg zu nehmen, dass der Film mit einem makellosen "Hollywood-Happy-End" beendet wird. Genau das stellt auch das Problem des Films dar. Die Handlung ist viel zu vorhersehbar und voller Klisches des amerikanischen Kinos. Natürlich ist es ein makelloser Science-Fiction Kracher der einen hohen Unterhaltungswert bietet, doch hätte die grandiose Story mehr Spielraum für ausgefallenere Wendungen geboten.
Einfaches "Sommer-Blockbuster-Kino" ohne größeren Tiefgang.