Ein ganz großer philosophisch angehauchter Science-Fiction-Blockbuster von Joseph Kosinski. Das will Oblivion mit Tom Cruise und Olga Kurylenko in Hauptrollen zumindest sein, verfehlt dies aber leider an zu viel Bedeutungsschwangerheit.
Durchgestylt bis auf den letzten Schalter, beeindruckende Kulissen und überwältigende Special Effects, dass liefert Oblivion ohne Ende. Doch leider verliert sich der Film in allzu vielen Wendungen und lässt den Zuschauer oft ratlos und verwirrt zurück.
Tom Cruise und Andrea Riseborough bilden ein Team aus den letzen Überlebenden auf der Erde, welche völlig zerstört und radioaktiv verseucht ist, da Ausserirdische den Mond plünderten und dabei völlig zerstörten. Die Folge waren verherende Erdbeben und Flutwellen, welche die restlich Bevölkerung zur Flucht auf ein Raumstation zwangen, welche sich auf den Weg zum Titan aufmachen will. In zwei Wochen will das zweier Team sich ebenfalls auf die Raumstation und damit auf die lang ersehnte Reise zum Titan machen, doch all dies wird in Frage gestellt, Julia (Olga Kurylenko) auftaucht, womit dann das Chaos seinen lauf nimmt.
Tom Cruise spielt seine Rolle sehr überzeugend, was nicht verwundert, da ihm die Rolle des weltrettenden Superagente ja schon immer lag. Daneben verblassen leider die schauspielerischen Leistungen der anderen weiblichen Hauptdarsteller. Morgan Freeman, als zurückgebliebener Rebell, kann leider auch nicht an seine gewohnt starken Rollen anknüpfen, was aber weniger an seiner schauspielerischen Leistung sondern eher an seiner sehr flach daherkommenden Rolle liegen mag.
Alles in allem ein klassischer Science-Fiction Film, nach den Mustern von Matrix und 2001, der sich selbst viel ernster nimmt als es ihm gut tut.
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