Heute möchte ich euch einen ganz besonderen Film empfehlen, der eure Aufmerksamkeit auf jeden Fall verdient hat. Promised Land von Gus Van Sant.
Leider ist es in unserer heutigen Zeit schwer geworden, wirklich gute Filme über wirklich interessante Themen zu finden, aber zum Glück ist es nicht unmöglich.
Vor diesem Film, sagte einem die Thematik des "Fracking" nicht wirklich viel. Hierbei handelt es sich um eine Praxis bei welcher Chemikalien gemischt mit Wasser mittels Bohrern in die Erde getrieben werden, dabei entsteht eine chemische Reaktion, welche aus dem Gestein im Boden die Gewinnung von Erdgas ermöglicht. Ich will hier sicher keinen Bericht über das Für und Wider dieser Methode schreiben, deshalb belasse ich es bei dieser kurzen, sicherlich nicht fachgerechten Erklärung.
Von diesem Fracking handelt jedenfalls der Film. Steve Butler, gespielt von Matt Damon (auch Drehbuch), arbeitet für einen großen Erdgaskonzern und ist für die Erschließung weiterer Gebiete zur Erdgasförderung zuständig. Unterstützt wird er dabei von seiner Kollegin Sue Thomason, gespielt von Frances McDormand. Ihre Arbeit an einem neuen Auftrag in einem kleinen, heruntergewirtschafteten Dorf, wird durch das Auftauchen eines Umweltaktivisten erschwert, welcher von John Krasinski gespielt wird, der, neben Matt Damon, auch für das Drehbuch verantwortlich war.
Die Story kommt sehr trocken daher, doch darf man sich davon nicht abschrecken lassen. Der Film verliert sich nicht in langweiligen, technischen Raffinessen, sondert behandelt vielmehr den Wandel des Protagonisten, der nach und nach das Ausmaß seines Handelns erkennt und versucht, sich selbst dabei nicht zu verlieren.
Das Drehbuch ist sehr stimmig geschrieben, die Regiearbeit ist hervorragend, aber allen voran ist die grandiose schauspielerische Leistung zu nennen, welche alle beteiligten Schauspieler an den Tag legen.
Wenn ihr euch also mal einen besonderen Film gönnen wollt, schaut Promised Land an,
In diesem Sinne ...
... euer Movie Magger
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