Er hat es schon wieder getan! Luc Besson hat einen neuen Kult-Film erschaffen.
Zu diesen wird "Lucy" sicher innerhalb kürzester Zeit zählen. Am Donnerstag startete der neue Film von Luc Besson, mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle, in den deutsche Kinos.
Die Story ist recht schnell erzählt. Die Studentin Lucy wird von einem Freund überrumpelt, einen geheimnisvollen Koffer in einem Hotel in Taiwan abzugeben. Der Inhalt des Koffers entpuppt sich als neuartige Droge, welche Lucy mit drei anderen, männlichen Personen, in verschiedene Länder schmuggeln soll. Der Schmuggel soll dadurch erfolgen, dass den vier "Freiwilligen" ein Beutel der Droge in den Magen implantiert wird, welcher dann später wieder entnommen werden soll. Lucx wird verwundet, der Beutel platzt und die neuartige Droge breitet sich in ihrem Körper aus und bewirkt einen rapiden Anstieg ihrer Gehirnaktivität, welche von anfänglich zehn Prozent, im Laufe des Films, auf 100 % ansteigt. Diese Entwicklung darf der Zuschauer Schritt für Schritt miterleben.
Der Film ist brilliant fotografiert, der Stil von Luc Besson ist in fast jeder Kameraeinstellung zu erkennen. Leider verliert sich der Film, vor allem gegen Ende, immer und immer mehr in philosophische Fragen, welche in epischen Bildern dargestellt werden. Teilweise entsteht daraus eine Mischung aus "2001 - Odyssee im Weltraum" und "The Tree of Life".
Wer den Film also nicht so ernst nimmt, wie er sich selbst nehmen möchte, der wird mit Sicherheit großen Spass daran haben, allen anderen ist der Film nicht zu empfehlen. Allerdings weiß ich auch selbst noch nicht, zu welcher Gruppe ich mich zähle.
Kult ist nicht immer ein brillianter Film, aber immer sehenswert!
Bis bald ...
... euer Movie Magger
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