Dienstag, 11. November 2014
Empfehlung der Woche - Gottes Werk & Teufels Beitrag (1999)
Samstag, 8. November 2014
Film des Monats - Excision (2012)
Freitag, 24. Oktober 2014
Empfehlung der Woche - The Killer Inside Me (2010)
Dienstag, 7. Oktober 2014
Film des Monats - Copykill (1995)
Der Film handelt von der als Profilerin arbeitenden Psychologin Helen Hudson (Sigourney Weaver), welche nach einem traumatischen Mordversuch in ihren eigenen vier Wänden gefangen ist, da sie panische Angst davor hat, ihre Wohnung zu verlassen.
Hudson wird von der Polizei gebeten, bei einem neuen Fall beratend tätig zu werden. Die Polizisten Monahan (Holly Hunter) und Goetz (Dermot Mulroney) ermitteln in einem Fall, bei welchem der sogenannte "Copycat" Killer (William McNamara) berühmte Serienmörder nachahmt. Hudson hilft den Polizisten indem sie versucht den jeweils nächsten Mord vorauszuahnen als sie erkennen muss, dass sie selbst in diesem perfiden Spiel die Hauptrolle übernehmen soll.
Das klingt wie ein 08/15 Thriller? Absolut nicht! Die Spannung ist teilweise nervenzerreissend hoch was nicht zuletzt an dem fabelhaften Spiel der Schauspieler aber auch an einer sehr eleganten Kameraarbeit liegt. Leider gibt es von Thrillern dieser Güte nur noch sehr wenige, weshalb es umso mehr gilt, Filme wie diesen besonders hervorzuheben.
Viel Spaß beim Entdecken (oder nochmal schauen)
Bis bald ...
... euer MovieMagger
Dienstag, 30. September 2014
Spielberg, Hanks & Co. in Babelsberg
Mit von der Partei sind Größen wie Tom Hanks, Sebastian Koch und Amy Ryan. Das Drehbuch stammt von den Coen-Brüdern, welche sich für Werke wie Fargo, A Serious Man und True Grit verantwortlich zeigen.
Ob es auch wieder ein Casting für Statisten aus der Region geben wird, ist noch nicht bekannt.
Vielleicht sieht man Tom Hanks ja auch wieder bei einem Bummel durch Eisenhüttenstadt. Hanks ist bekennender Fan der Stadt im Osten von Brandeburg.
Vorschau - The Green Inferno (2013)
Donnerstag, 25. September 2014
Empfehlung der Woche - Dein Weg (2010)
Dieses mal habe ich euch einen ganz besonderen Leckerbissen rausgesucht. "Dein Weg" von Emilio Estevez aus dem Jahr 2010.
Der Film handelt von Thomas Avery, einem Augenarzt aus Amerika. Sein Sohn, Daniel, hat sich nach Frankreich aufgemacht um dort den Jacobsweg zu begehen. Nach nur einem Tag stirbt Daniel auf dem Weg, da er in ein Unwetter gerät. Um seinen Sohn "nach Hause" zu holen macht sich Thomas auf den Weg nach Frankreich. Letztlich entschließt sich Tom, gemeinsam mit seinem Sohn, den Weg nach Santiago de Compostela zu gehen. Sein Weg kreuzt sich mit anderen Pilgern, welche sich alle in einer Lebenskrise befinden und den Weg als eine Art Neuorientierung nutzen möchten.
Im ersten Moment klingt das sicher nicht nach einem herausragendem Film, doch genau das ist er! Martin Sheen, Vater von Emilio Estevez, spielt die Rolle, die ihm auf den Leib geschrieben worden ist, mit einer unglaublichen Intensität und Emotionalität.
Wenn man also keine Zeit hat den ganzen Weg zu gehen, sollte man sich unbedingt die 121 Minuten Zeit nehmen und sich auf einen ganz speziellen Weg mitnehmen lassen. Es lohnt sich!!!
Bis bald ...
... euer MovieMagger
Montag, 1. September 2014
Film des Monats - Gravity
Endlich mal wieder ein richtig guter Science-Fiction Film. Das sah die Academy ähnlich und verlieh dem Film gleich ganze 7! Oscars.
Kurz zur Hadlung: Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) und Matt Kowalski (George Clooney) sind auf einer Raummission um das Hubble-Weltraumteleskop zu reparieren. Plötzlich bekommen sie aus Houston die Meldung, das ein kaputter Satellit eine Kettenreaktion ausgelöst und somit fast alle Satelliten in erdnaher Umlaufbahn zersört worden sind. Diese Trümmerteile werden den beiden Astronauten, die sich gerade außerhalb ihres Schiffes befinden um die erforderlichen Reparaturen auszuführen, zum Verhängnis. Stone wird vom Raumschiff getrennt, woraufhin Kowalski sie retten kann. Zusammen versuchen sie dann zur ISS zu gelangen, um mit einer Sirius Kapsel wieder auf die Erde zu gelangen, doch haben sie nicht viel Zeit bis die Trümmerteile ihre Runde um die Erde gemacht haben und sie wieder bedrohen ...
Atemberaubende Bilder, grandiose Effekte und zwei noch grandiosere Hauptdarsteller sorgen dafür, dass man kaum erwarten kann, zu erfahren, ob die Mission gelingt oder nicht. Ebenfalls besonders zu erwähnen ist die geniale Filmmusik, welche von Steven Price herausragend in Scene gesetzt worden ist.
Sicherlich ist dieser Film nichts für den satten Katastrophen, Action und Science-Fiction Fan, der nur darauf wartet, wann die nächste Zerstörung beginnt. Man muss sich auf den Film einlassen, dann wird man wirklich mitgerissen ...
Bis bald ...
... euer MovieMagger
Mittwoch, 27. August 2014
Empfehlung der Woche - RoboCop (1987)
Mir geht es so, ich war immer ein riesen Fan dieses Films, nur leider läuft ja im normalen TV-Programm, übrigens auch heute immernoch, die stark gekürzte Fassung. Gerade bei diesem Film spielt die Gewalt aber eine entscheidende Rolle, da nur durch diese die satirische Wirkung des Films sich voll entfalten kann.
Die Story ist schnell erzählt: Murphy, Polizist in Detroit, wird in das schlimmste Revier der Stadt versetzt und bricht mit seiner neuen Partnerin zu einem Einsatz auf. Bei diesem wird er bestialisch ermordet. Da er die Rechte an seinem Leichnahm der Firma OCP überschrieben hat, welche die städtische Polizei leitet, wird Murphy für eine neuartige Form eines Mensch-Maschine-Hybriden ausgewählt und wird daraufhin zu RoboCop! Eigentlich sollten bei der Verwandlung alle Erinnerungen an Murphy´s Leben vor dem Tod gelöscht werden, doch nach und nach zeigt sich, dass das nicht im Sinne von OCP geschehen ist ...
Regie führte Paul Verhoeven, der ja bekannt ist für seinen etwas deftigeren Stil´s. In den Hauptrollen sind Peter Weller als RoboCop und Nancy Allen (bekannt aus Carrie) als seine Partnerin. Noch besonders hervorzuheben ist Ronny Cox als Vorstandsmitglied bei OCP, der seine Rolle perfekt verkörpert.
Schaut euch den Film an, aber natürlich nur ungeschnitten ... es lohnt sich!
Bis bald ...
... euer Movie Magger
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Mittwoch, 20. August 2014
Empfehlung der Woche - Unthinkable
Carrie-Anne Moss, Samuel L. Jackson und Michael Sheen sind die Hauptbesetzung im Film von Gregor Jordan aus dem Jahr 2010. Leider wurde diesem Film nicht die Aufmerksamkeit zu Teil die er verdient hätte, da er nicht im Kino sondern nur auf BluRay/DVD veröffentlicht wurde. Vermutungen zu Folge, war dem Filmverleih das Thema, gerade für den US-amerikanischen Markt "zu heiss".
Zur Handlung: Steven Arthur Younger, gespielt von Michael Sheen, spielt einen zum Islam konvertierten Terroristen, welcher droht, drei Atombomden in den USA zu zünden, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden. Die FBI-Agentin Brody (Carrie-Anne Moss) sowie ihr Team, sollen Younger sowie die Bomben schnellstmöglich finden. Nicht wissend, dass Younger bereits gefunden wurde, werden sie in eine geheime Einsatzzentrale eines militärischen Geheimdienstes gebracht, in welcher sich Younger bereits befindet und mit den üblichen Standard-Foltermethoden (Waterboarding usw.) zu einer Aussage gebracht werden soll. Da dies aber nicht den gewünschten Erfolg bringt, wird H. (Samuel L. Jackson) hinzugezogen, welcher für eine nicht näher genannte regierungsnahe Organisation der Experte in Sachen Verhörmethoden und Folter ist. Brody muss sich im Verlauf immer mehr entscheiden, was ihr wichtiger ist. Ihre moralischen und rechtlichen Grundsätze oder der Schutz der Gesellschaft, dabei lotet sie ungewollt ihre eigenen Grenzen aus und muss erkennen, dass auch sie sich immer mehr dem Druck beugen muss.
Absolut harter Tobak, aber nicht wie ihr vermuten werdet, wegen der Folterszenen, sondern vielmehr in Hinsicht auf die moralischen und ethischen Bedenken, mit welchen der Film brilliant spielt.
Nicht also unbedingt für den Familiennachmittag geeignet, aber auf jeden Fall ein Film, der jeden selbst zum Zweifeln bringt, wie weit man im Notfall gehen würde, um Menschenleben zu retten.
Unbedingt ansehen!
Bis bald ...
... euer Movie Magger
Montag, 18. August 2014
Lucy - Filmkritik
Zu diesen wird "Lucy" sicher innerhalb kürzester Zeit zählen. Am Donnerstag startete der neue Film von Luc Besson, mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle, in den deutsche Kinos.
Die Story ist recht schnell erzählt. Die Studentin Lucy wird von einem Freund überrumpelt, einen geheimnisvollen Koffer in einem Hotel in Taiwan abzugeben. Der Inhalt des Koffers entpuppt sich als neuartige Droge, welche Lucy mit drei anderen, männlichen Personen, in verschiedene Länder schmuggeln soll. Der Schmuggel soll dadurch erfolgen, dass den vier "Freiwilligen" ein Beutel der Droge in den Magen implantiert wird, welcher dann später wieder entnommen werden soll. Lucx wird verwundet, der Beutel platzt und die neuartige Droge breitet sich in ihrem Körper aus und bewirkt einen rapiden Anstieg ihrer Gehirnaktivität, welche von anfänglich zehn Prozent, im Laufe des Films, auf 100 % ansteigt. Diese Entwicklung darf der Zuschauer Schritt für Schritt miterleben.
Der Film ist brilliant fotografiert, der Stil von Luc Besson ist in fast jeder Kameraeinstellung zu erkennen. Leider verliert sich der Film, vor allem gegen Ende, immer und immer mehr in philosophische Fragen, welche in epischen Bildern dargestellt werden. Teilweise entsteht daraus eine Mischung aus "2001 - Odyssee im Weltraum" und "The Tree of Life".
Wer den Film also nicht so ernst nimmt, wie er sich selbst nehmen möchte, der wird mit Sicherheit großen Spass daran haben, allen anderen ist der Film nicht zu empfehlen. Allerdings weiß ich auch selbst noch nicht, zu welcher Gruppe ich mich zähle.
Kult ist nicht immer ein brillianter Film, aber immer sehenswert!
Bis bald ...
... euer Movie Magger
Mittwoch, 13. August 2014
Rest in Peace - Robin Williams
Empfehlung der Woche - Promised Land
Leider ist es in unserer heutigen Zeit schwer geworden, wirklich gute Filme über wirklich interessante Themen zu finden, aber zum Glück ist es nicht unmöglich.
Vor diesem Film, sagte einem die Thematik des "Fracking" nicht wirklich viel. Hierbei handelt es sich um eine Praxis bei welcher Chemikalien gemischt mit Wasser mittels Bohrern in die Erde getrieben werden, dabei entsteht eine chemische Reaktion, welche aus dem Gestein im Boden die Gewinnung von Erdgas ermöglicht. Ich will hier sicher keinen Bericht über das Für und Wider dieser Methode schreiben, deshalb belasse ich es bei dieser kurzen, sicherlich nicht fachgerechten Erklärung.
Von diesem Fracking handelt jedenfalls der Film. Steve Butler, gespielt von Matt Damon (auch Drehbuch), arbeitet für einen großen Erdgaskonzern und ist für die Erschließung weiterer Gebiete zur Erdgasförderung zuständig. Unterstützt wird er dabei von seiner Kollegin Sue Thomason, gespielt von Frances McDormand. Ihre Arbeit an einem neuen Auftrag in einem kleinen, heruntergewirtschafteten Dorf, wird durch das Auftauchen eines Umweltaktivisten erschwert, welcher von John Krasinski gespielt wird, der, neben Matt Damon, auch für das Drehbuch verantwortlich war.
Die Story kommt sehr trocken daher, doch darf man sich davon nicht abschrecken lassen. Der Film verliert sich nicht in langweiligen, technischen Raffinessen, sondert behandelt vielmehr den Wandel des Protagonisten, der nach und nach das Ausmaß seines Handelns erkennt und versucht, sich selbst dabei nicht zu verlieren.
Das Drehbuch ist sehr stimmig geschrieben, die Regiearbeit ist hervorragend, aber allen voran ist die grandiose schauspielerische Leistung zu nennen, welche alle beteiligten Schauspieler an den Tag legen.
Wenn ihr euch also mal einen besonderen Film gönnen wollt, schaut Promised Land an,
In diesem Sinne ...
... euer Movie Magger
Mittwoch, 6. August 2014
Cloud Atlas - Der Wolkenatlas Free TV-Premiere
Der teuerste deutsche Film ist für die einen der größte Flop der deutschen Filmgeschichte, für die anderen aber, wie auch für mich, eines der größten Filmjuwele aller Zeiten.
Eine atemberaubende Reise durch sechs verschiedene Epochen die aber alle durch bestimmte Charaktere, gespielt von den gleichen Schauspielern in verschiedenen Rollen, miteinander verbunden und somit sich zu einem großen Ganzen verbinden. Klingt kompliziert? Ist es auch zum Teil, aber unglaublich interessant anzusehen.
Leider würdigt die ARD diese Produktion nicht mal annähernd so, wie sie es verdient hätte. Mittwoch nachts um viertel vor elf, vor allem wenn man bedenkt, dass die ARD Degeto den Film mitproduzierte, ist wohl kaum eine angemessene Zeit für diesen Film.
Vielleicht sollte sich die ARD, übrigens nicht zum ersten mal, Gedanken über die Programmgestaltung machen.
Wenn ihr es noch nicht getan habt, seht euch dieses Meisterwerk an und lasst euch von seiner Magie verzaubern ...