Ein ganz großer philosophisch angehauchter Science-Fiction-Blockbuster von Joseph Kosinski. Das will Oblivion mit Tom Cruise und Olga Kurylenko in Hauptrollen zumindest sein, verfehlt dies aber leider an zu viel Bedeutungsschwangerheit.
Durchgestylt bis auf den letzten Schalter, beeindruckende Kulissen und überwältigende Special Effects, dass liefert Oblivion ohne Ende. Doch leider verliert sich der Film in allzu vielen Wendungen und lässt den Zuschauer oft ratlos und verwirrt zurück.
Tom Cruise und Andrea Riseborough bilden ein Team aus den letzen Überlebenden auf der Erde, welche völlig zerstört und radioaktiv verseucht ist, da Ausserirdische den Mond plünderten und dabei völlig zerstörten. Die Folge waren verherende Erdbeben und Flutwellen, welche die restlich Bevölkerung zur Flucht auf ein Raumstation zwangen, welche sich auf den Weg zum Titan aufmachen will. In zwei Wochen will das zweier Team sich ebenfalls auf die Raumstation und damit auf die lang ersehnte Reise zum Titan machen, doch all dies wird in Frage gestellt, Julia (Olga Kurylenko) auftaucht, womit dann das Chaos seinen lauf nimmt.
Tom Cruise spielt seine Rolle sehr überzeugend, was nicht verwundert, da ihm die Rolle des weltrettenden Superagente ja schon immer lag. Daneben verblassen leider die schauspielerischen Leistungen der anderen weiblichen Hauptdarsteller. Morgan Freeman, als zurückgebliebener Rebell, kann leider auch nicht an seine gewohnt starken Rollen anknüpfen, was aber weniger an seiner schauspielerischen Leistung sondern eher an seiner sehr flach daherkommenden Rolle liegen mag.
Alles in allem ein klassischer Science-Fiction Film, nach den Mustern von Matrix und 2001, der sich selbst viel ernster nimmt als es ihm gut tut.
Dienstag, 20. August 2013
Sonntag, 18. August 2013
Elysium - Filmkritik
Der neue Science-Fiction Blockbuster "Elysium" ist seit Donnerstag in unseren Lichtspielhäusern zu sehen. Vielversprechend für diesen Film ist allemal, das der südafrikanische Filmemacher und "District 9" Schöpfer Neill Blomkampt sich für die Regie und das Drehbuch zugleich verantwortet hat.
Nach seinem Erstlingswerk war die Erwartungshaltung beim Kinobesuch natürlich hoch, diese konnte leider nicht voll und gehalten werden.
Der Film handelt von dem vorbestraften Fabrikarbeiter Max DeCosta im Los Angeles des nächsten Jahrhunderts. Die Erde wurde zu einem verkommenen Molloch aus Gewalt, Polizeiherrschaft und Dreck. Die Bessergestellten der Welt verliessen diese und zogen auf die in der Erdumlaufbahn gelegene Raumstation "Elysium", welche nicht nur eine perfekte medizinische Versorgung und ein angenehmes Lebensklima, sondern vielmehr noch Sicherheit vor der Erdbevölkerung bietet. Für diese Sicherheit zeigt sich die Verteidigungsministerin, gespielt von Jodie Foster, verantwortlich, welche mit harter Hand ihre Vorstellungen von einem sichern Elysium durchsetzt.
Max wird im weiteren Verlauf des Films bei einem Arbeitsunfall mit einer tödlichen Dosis Radiaktivität verstrahlt und hat nur noch 5 Tage zu leben. Die Medizin der Erde kann ihm nicht helfen, daher macht er sich unter widrigsten Umständen auf die Reise nach Elysium um sich und die versklavte Menschheit zu retten.
Ich muss hier nicht zuviel verraten um vorweg zu nehmen, dass der Film mit einem makellosen "Hollywood-Happy-End" beendet wird. Genau das stellt auch das Problem des Films dar. Die Handlung ist viel zu vorhersehbar und voller Klisches des amerikanischen Kinos. Natürlich ist es ein makelloser Science-Fiction Kracher der einen hohen Unterhaltungswert bietet, doch hätte die grandiose Story mehr Spielraum für ausgefallenere Wendungen geboten.
Einfaches "Sommer-Blockbuster-Kino" ohne größeren Tiefgang.
Nach seinem Erstlingswerk war die Erwartungshaltung beim Kinobesuch natürlich hoch, diese konnte leider nicht voll und gehalten werden.
Der Film handelt von dem vorbestraften Fabrikarbeiter Max DeCosta im Los Angeles des nächsten Jahrhunderts. Die Erde wurde zu einem verkommenen Molloch aus Gewalt, Polizeiherrschaft und Dreck. Die Bessergestellten der Welt verliessen diese und zogen auf die in der Erdumlaufbahn gelegene Raumstation "Elysium", welche nicht nur eine perfekte medizinische Versorgung und ein angenehmes Lebensklima, sondern vielmehr noch Sicherheit vor der Erdbevölkerung bietet. Für diese Sicherheit zeigt sich die Verteidigungsministerin, gespielt von Jodie Foster, verantwortlich, welche mit harter Hand ihre Vorstellungen von einem sichern Elysium durchsetzt.
Max wird im weiteren Verlauf des Films bei einem Arbeitsunfall mit einer tödlichen Dosis Radiaktivität verstrahlt und hat nur noch 5 Tage zu leben. Die Medizin der Erde kann ihm nicht helfen, daher macht er sich unter widrigsten Umständen auf die Reise nach Elysium um sich und die versklavte Menschheit zu retten.
Ich muss hier nicht zuviel verraten um vorweg zu nehmen, dass der Film mit einem makellosen "Hollywood-Happy-End" beendet wird. Genau das stellt auch das Problem des Films dar. Die Handlung ist viel zu vorhersehbar und voller Klisches des amerikanischen Kinos. Natürlich ist es ein makelloser Science-Fiction Kracher der einen hohen Unterhaltungswert bietet, doch hätte die grandiose Story mehr Spielraum für ausgefallenere Wendungen geboten.
Einfaches "Sommer-Blockbuster-Kino" ohne größeren Tiefgang.
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